Was ist 3D-TV überhaupt? Wie funktioniert es?

3D TV bedeutet, dass der Zuschauer sich mit seinen Augen in einem dreidimensionalen Raum befindet. Das Auge arbeitet dabei in drei Richtungen, in Richtung der X-, Y- und Z-Achse. Im Gegensatz zum zweidimensionalen Fernsehen bedeutet dies, dass es zusätzlich zu der X- und Y-Achse eine Z-Achse, also einen Raum für die Tiefe gibt. Das Besondere an dem dreidimensionalen Sehen ist demnach, dass ein 3D-Objekt von allen Seiten betrachtet werden kann. Der Zuschauer bekommt das Gefühl, dass er sich inmitten des Geschehens befindet, aktiv am Film teilnimmt.

Welche Rolle spielt der menschliche Körper dabei?

Der Mensch nimmt mit seinen beiden Augen stets verschiedene Bilder wahr. Mit einem Auge allein wäre es nicht möglich dreidimensional zu sehen. Die beiden wahrgenommenen Bilder werden vom menschlichen Gehirn zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt.

Welche Verfahren zum dreidimensionalen Sehen gibt es?

Momentan zählen der Polarisationsfilter sowie sogenannte Polarisationsbrillen zu den gängisten Methoden um 3D TV zu ermöglichen. Hierbei kommen Lichtfilter zum Einsatz, welche ausschließlich bestimmte Lichwellenformen durchlassen, wobei der eine Filter waagrechte und der andere senkrechte Lichtwellen durchlässt, die vom Bildschirm zurückgeworfen und von der 3D-Brille anschließend in zwei Bilder aufgeteilt werden.

Ein weiteres Verfahren um das dreidimensionale Fernseherlebnis zu ermöglichen ist das Shutterverfahren. Bei diesem Verfahren, welches sich von dem englische Wort für Kameraverschluss, “shutter”, ableitet, öffnen und schließen sich das rechte und linke Brillenglas so schnell, dass ein dreidimensionales Bild entsteht. Shutterbrillen sind rundum abgedichtet, damit kein Licht von der Seite an das Auge herantreten kann und es irritiert. Ein Vorteil dieser Brillen liegt darin, dass beim Fernsehen der Kopf gedreht werden kann, ohne dass das Bild verzerrt wird.

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