Biologielexikon: die Funktion von Haaren

Dass der Mensch vom Affen abstammt, das ist jedem, der im Bio-Unterricht aufgepasst hat, bekannt. Wenn man beide betrachtet, so fällt auf, dass wir Menschen bedeutend weniger Haare auf dem Körper tragen als unser tierischer Vorfahre. In grauer Urzeit, als es noch keine Modeindustrie gab, die Hosen, Pullis und Jacken produzieren konnte, schützten die Haare, das sogenannte Fell, den Menschen vor der extremen Witterung. Wärme und Kälte mussten schließlich abgehalten werden. Ohne Haare hätte sich die Haut schneller aufgewärmt. Durch das Zittern bei Kälte stellten sich die Haare auf und verstärkten den Schutz gegen die kalte Luft. Wir merken das, wenn wir frieren und sich bei Gänsehaut die kleinen Haare auf Armen und Beinen aufstellen.

Haare sind ein Zeichen von Schönheit

Der Mensch hat an verschiedenen Stellen noch eine ausgeprägte Behaarung zurückbehalten. Generell legen Menschen keinen großen Wert auf Behaarung. So rasieren sich Frauen zum Beispiel die Achselhaare und die Haare an den Beinen weg. Einen hohen Stellenwert jedoch haben die Haare auf dem Kopf. Gerade bei Frauen können diese nicht lang genug sein. Und für die Schönheit der Haare wird sehr viel getan. In den Geschäften finden sich ganze Regalgänge voller Pflege- und Stylingprodukte, die Schönheit für jeden Haartyp versprechen. Der Schönheitstrend für Haare hat sich durch die Jahrhunderte hindurch gehalten. Ob es die Ägypter waren, die ihre Haare mit kostbare Spangen schmückten oder die heutige Gesellschaft, in der Modells mit langen Haaren auf den Covern glänzen, attraktive Kopfhaare sind ein Zeichen von Schönheit.

Die Bedeutung der Haare hat sich geändert

So manch ein Mensch eilt der Evolution voraus und hat seine Haare auf dem Kopf auch verloren. Das funktioniert nicht bewusst und meist leidet die betroffene Person darunter. Die moderne Medizin hat hierzu eine effiziente Lösung gefunden. Durch eine Haartransplantation bei einem Facharzt, etwa in Wien (http://www.wien-haartransplantation.at/haarausfall.html), kommen die Haare auf den eigenen Kopf zurück. Die Haare des Menschen haben also im Laufe der Evolution an praktischem Nutzen verloren und dafür an der Bedeutung für ein attraktives Aussehen gewonnen. Allerdings hat bekanntlich auch Schönheit ihre Funktion in der Biologie.