Biologielexikon: Anatomie der Zähne

Zähne sind für die Funktion des menschlichen Körpers von sehr großer Wichtigkeit. Die Nahrung wird damit angemessen zerkleinert, damit man dem Organismus die nötigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien zuführen kann. Auch zum Sprechen braucht der Mensch die Zähne immer, da diese an der Bildung von Lauten maßgeblich beteiligt sind. Bei der Geburt besitzt der Mensch noch keine Zähne. Mit der Einschulung im Alter zwischen 6 und 7 etwa fallen dann die ersten Zähne, die auch Milchzähne genannt werden, aus. Die zweiten Zähne folgen, die ein Leben lang halten im Idealfall. Dich wie ist so ein Zahn eigentlich aufgebaut?

Drei große Teile hat der Zahn

Grundsätzlich gibt es beim Zahn drei große Teile: die Zahnwurzel, den Zahnhals und die Zahnkrone. Der Aufbau eines Zahnes zeigt mehrere Schichten. Außen sieht man den glänzenden weißen Zahnschmelz. Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers. Er besitzt eine Vickershärte von 250 bis 550. die Druckfestigkeit beträgt 300 bis 450 MPa. Gebildet wird dieser Schmelz von Zellen, die Adamantoblasten heißen. Die fluorighaltige Zahncreme ist deshalb wichtig, weil das Fluor das Hydroxylapatit in das härtere Fluorapatit umwandelt. dies ist wichtig zum Schutz gegen Säuren, da diese dem Zahnschmelz Phosphat und Calcium entziehen können und zu einer Aufweichung führen. Ist dies der Fall, sollte man den Zahnarzt konsultieren, wie etwa Dr. Nawartschi (http://www.nawartschi.de/).

Dentin kann Schmerzen empfinden

Unter dem Zahnschmelz findet man dann das Dentin. Es bildet die Hauptmasse des Zahnes. Es besteht nicht nur aus Calcium und Phosphat, nein auch Wasser und Eiweiß sind hierin zu finden. Hat man Zahnschmerzen, ist immer das Dentin betroffen, da es schmerzempfindlich ist. Im Dentin wiederum befindet sich das Zahnmark, die sogenannte Pulpa. Bis hoch zum Zahnhals wird die Wurzel umschlossen vom Zahnzement, dem Cementum, und der Wurzelhaut. Ein Zahn ist also ein sehr komplexes Gebilde.